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Leider hatte ein Welpe aus unserer Zucht kürzlich eine schwerwiegende Impfreaktion :(

Eine Welpeninteressentin ist leider beim Tierarzt schwach geworden und hat ihren Welpen zwei Mal impfen lassen. Das erste Mal mit 10 Wochen und das zweite Mal leider mitten im Zahnwechsel mit 14 Wochen. Die Impfung beinhaltete Parvo,Staupe und Zwingerhusten.

Die kleine Maus hat  kuze

nach der zweiten Impfung leider mit schweren Krampfanfällen reagiert:(

Der erste Anfall war am Sonntag ca 18:30 und dauerte ca. 5 Minuten.Der Zweite folgte dann um 20:15 und dauerte auch so lange. Danach wurde sie zum Tierarzt gebracht und verblieb dort über Nacht. Der Tierarzt vermutete eine angeborene Epilepsie oder einen Lebershunt,da ansonsten alle anderen möglichen Ursachen ausgeschlossen werden konnten.Er räumte aber ein,daß Epilepsie in diesem Alter sehr ungewöhnlich sei,zumal in den Elternlinien nie zuvor Ähnliches aufgetreten war,und daß sie bei einem Lebershunt eigentlich andere Symptome hätte zeigen müssen.Eine andere hinzugezogene Tierärztin schloß aus genannten Gründen obengenannte Ursachen eindeutig aus.Montag wurde sie um 10:00 aus der Klinik abgeholt und hatte zu Hause wiederholt Anfälle von ca. 3 Minuten.Danach wurde sie dann wieder zum Tierarzt gebracht,um dort die Nacht unter Beobachtung zu verbringen.  Ca. um 20 Uhr dann nochmals ein Anfall .Die Nacht verbrachte sie unter starken Beruhigungsmitteln.

Nachdem sie am nächsten Morgen abgeholt wurde,hatte sie Zuhause nochmal einige kleinere Krämpfe,bis die Tierhomöopathin eintraf und ihr ein homöopathisches  Mittel gegen Krampfanfälle verabreichte.Die Besitzerin des Welpen beschrieb,wie die Kleine nach der Mittelgabe sofort ruhiger wurde und auch wieder etwas Wasser trank.

Einige Stunden später haben wir dann die Kleine zu uns geholt ,um die Besitzerin zu entlasten,die nervlich am Ende war.

In der ersten Nacht hatte der Hund noch 3 kleinere Anfälle,die nur einige Sekunden dauerten.Das wars!!!Die Kleine war ab dem Zeitpunkt  vollständig anfallsfrei und ist es bis heute!!Sie bekam dann noch zweimal eine Gabe ihres Mittels,ein Mittel zur Entgiftung und ihr Konstitutionsmittel.

Es wurde dann noch die Möglichkeit eines Lebershuntes untersucht.Aber aufgrund des Krankheitsverlaufes ,des Alters der Kleinen und der schnellen Genesung ist die Annahme einer Impfreaktion sowohl für uns,als auch für unsere Tierärztin  die einzig überzeugende Schlußfolgerung.

Gott sei Dank sind keinerlei Schäden zurückgeblieben und die Besitzerin ist fest entschlossen ihre Kleine nie wieder mit einer Impfung zu belasten!:) 

Wann sollten Sie nicht impfen?

Es ist traurig, darauf hinweisen zu müssen aber Impfungen sind mittlerweile eine Routine-Handlung geworden, der Tierhalter wird selten ausführlich aufgeklärt und weiß oftmals gar nicht, wogegen sein Tier nun geimpft wurde.

Sie sollten Ihr Tier nicht impfen lassen

  • bei Krankheit oder gerade ausgestandener Krankheit
  • bei chronischen Erkrankungen
  • in der Läufigkeit
  • während der Trächtigkeit
  • während der Welpenaufzucht
  • im Zahnwechsel
  • vor oder kurz nach zu erwartendem Stress (Besitzerwechsel, Prüfungen, Ausstellungen)
  • wenn bereits einmal Reaktionen auf eine Impfung gezeigt wurden

 

In Deutschland gibt es keine Impfpflicht und auch die Zuchtverbände, Rettungshundestaffeln und allgemeinen Hundevereine sollten keine Vorschriften erlassen, die nachweislich gesundheitsschädlich sein können.

Züchtern sollte freigestellt werden, wann sie wogegen impfen, schließlich haben sie die Verantwortung für die kleinen Lebewesen.  Eine Titerbestimmung eines anerkannten Labors sollte doch wohl genügen, um Impfungen zum richtigen Zeitpunkt zuzulassen, Wurfabnahmen hin oder her!

 
Foto: Jeanette Hutfluss

 

 

 

 

Knüller: Neue WSAVA-Richtlinie für die Welpenimpfung

 




Die WSAVA (= Weltverband der Kleintierärzte) hat eine Richtlinie für die Welpenimpfung veröffentlicht, und die ist wirklich ein Knüller. Eine Sensation. 

(Nein, das ist KEIN verspäteter Aprilscherz. Es ist wirklich wahr.)

Hier die wichtigsten Aussagen:
 

  • Welpen sollten ihre letzte Impfung mit den core vaccines (= Staupe-Hepatitis-Parvo = SHP = Impfstoffe, die alle Welpen erhalten sollten) mit 14 bis 16 Wochen bekommen.

 

  • 98 Prozent der Welpen sind damit für viele Jahre und wahrscheinlich lebenslang gegen Staupe-Hepatitis-Parvo geschützt.

 

  • Die empfohlene erneute SHP-Impfung der Junghunde mit einem Jahr ist KEINE Auffrischimpfung. Sie ist vielmehr als Catch-up-Impfung gedacht für diejenigen Junghunde, bei denen die letzte Welpenimpfung nicht gegriffen hat. (*)

 

  • Die WSAVA sagt, dass man gegen SHP nicht häufiger als alle drei Jahre impfen soll. Dies werde oft dahingehend missverstanden, dass man alle drei Jahre nachimpfen solle. Aber das ist nicht der Fall, heißt es ausdrücklich in der Richtlinie. Und zwar deshalb: Wenn der Hund bereits Immunität gegen SHP besitzt, wird diese Immunität durch Nachimpfungen NICHT ERHÖHT.




Dass wir das noch erleben durften: Der Weltverband der Kleintierärzte schreibt schwarz auf weiß, dass die Nachimpferei gegen SHP den Schutz nicht erhöht.

 

Danke. Danke. Danke. 
 


Und als nächstes bitte vernünftige Richtlinien für die Impfung der Katzenwelpen.




PS: Auch zu Lepto und Zwingerhusten äußert sich die WSAVA relativ distanziert. Interessanterweise wird darauf hingewiesen, dass es Tierpensionen gibt, die keine (frisch) zwingerhusten-geimpften Hunde aufnehmen, weil sie das Ausscheiden und Übertragen von Impferregern auf die anderen Hunde befürchten. Hübsch.

PPS: Besser wäre es natürlich gewesen, die US-Tierarztverbände und die WSAVA hätten gar nicht erst mit diesem Dreijahres-Quatsch angefangen.


(*) Professor Ron Schultz rät allerdings, mit einer weiteren SHP-Impfung nicht zu warten, bis der Hund ein Jahr alt ist, sondern sie mit sechs Monaten oder so zu geben - FALLS man sich nicht sicher ist, dass die letzte Welpenimpfung funktioniert hat. Wie schon häufiger erwähnt: Bei Welpen kann ein SP-Titertest zur Kontrolle des Impferfolgs sinnvoll sein. (Den H-Titer braucht man nicht zu messen, u. a. weil Hep so gut wie nicht mehr vorkommt.)





Zum Thema WSAVA/Hunde-Impfung siehe auch: 

http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/2013/05/postscriptum-zum-beitrag-wsava-knuller.html

http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/2013/05/au-weia.html

ld >>

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Impfungen können schwere, ja tödliche Erkrankungen mit sich bringen. Es gilt, wie überall in der Medizin:

Kein Medikament ohne Nebenwirkungen!

Impfstoffe haben zudem ein anderes Nebenwirkungspotential als andere Arzneimittel. Das Immunsystem ist vielfältig mit dem Nervensystem und dem endokrinen System verbunden, daher sind Erkrankungen des Nervensystems oder des endokrinen Systems aufgrund von Impfungen biologisch plausibel! (Bsp.: Hirnschäden nach Impfungen oder Schilddrüsenerkrankungen nach Impfungen). (Quelle: Prof. Dr. Ron Schultz, Leiter des Fachbereichs Pathobiologie an der Veterinärhochschule der Staatsuniversität von Wisconsin (USA) in Madison.)

Leidvolle Erfahrungen mit vorschriftsmässigen Impfungen ihrer Welpen haben Züchter vieler verschiedener Rassen bereits machen müssen. Zusätzlich zur Frage nach dem "wie richtig impfen?" stelle ich mir die Frage, was Impf-Vorschriften mit Zucht-Vorschriften zu tun haben.

Wie bereits viele andere möchte ich auf diesem Weg versuchen, Ihnen solche Erfahrungen zu ersparen. Reaktionen auf Impfungen können jederzeit und bei jeder Rasse und jeder Mischung aus verschiedenen Rassen auftreten.

 

 

Welpen bekommen über die Plazenta und hauptsächlich über die erste Milch (Kolostrum) Antikörper mit.
Maternale Antikörper bauen sich im Lauf der Zeit ab. Solange viel maternale Antikörper vorhanden sind, kann eine Impfung nicht gelingen, weil die Antikörper die Impfantigene abfangen.

Studien haben gezeigt, dass Welpen weit über die 12. Woche maternale Antikörper aufweisen können, andererseits kann es auch sein, dass Welpen bereits in der 7. Woche keine Titer mehr aufweisen.

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte hat in seiner Impfempfehlung daher als Grundimmunisierung drei Impfungen in kurzen Zeitabständen empfohlen.

ZITAT…..Da es unbekannt ist, ob der Welpe maternale Antikörper besitzt und in welcher Höhe diese Antikörper vorliegen, ist ein Abschätzen des Impfzeitpunktes und letztlich des Impferfolges praktisch unmöglich. Die Strategie ist daher, durch mehrere Impfungen in kurzen Abständen die Zeitspanne, in der der Welpe durch maternale Antikörper nicht mehr geschützt ist, aber auch noch keine aktive Immunität aufgebaut hat so klein wie möglich zu halten….Wenn der Welpe ein Alter von 16 Wochen erreicht hat, ist davon auszugehen, dass keine maternalen Antikörper mehr vorliegen.

Der optimale Impfzeitpunkt für die Erstimpfung von Welpen lässt sich sehr wohl  bestimmen:

 1.) Grundimmunisierung von Welpen (erste Impfung!):

Anmerkung: Es gibt keine Korrelation zwischen Impftitern der Mutterhündin und den maternalen Titern des Wurfes. (Hierzu gibt es zwei deutsche Studien unter Mitwirkung von Prof. Truyen.) Es macht daher wenig Sinn, die Hündin vor der Trächtigkeit noch einmal "gründlich durchzuimpfen" damit die Welpen besser geschützt sind. Im Gegenteil, häufiges Nachimpfen kann zu niedrigeren Titerwerten führen.

a) Titer-Messung:

Zitat Prof. Truyen (Quelle: "Der Hund" Ausgabe 6/2004):  "Der optimale Zeitpunkt der Impfung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zum einen spielt der Antikörpertiter der Mutter eine große Rolle. Diese so genannten maternalen Antikörper werden von der Mutter auf die Welpen übertragen und können über einer bestimmten Höhe die Impfung negativ beeinflussen." Zitat Ende

Welpen erhalten über die Muttermilch (und zum geringen Teil über die Plazenta) Antikörper. Diese maternalen Antikörper bauen sich mit der Zeit ab. Wann die maternalen Antikörper weit genug abgebaut sind, damit eine Impfung Erfolg verspricht, kann mit einer Titermessung ermittelt werden:

Hierfür wird einem oder zwei Welpen eines Wurfes im Alter von ca. 6 Wochen Blut entnommen und in ein Labor geschickt. Es ist nicht notwendig, jedem Welpen Blut abzunehmen!

Für Staupe und Parvovirose liegen Referenzwerte vor, viele Labors (bspw. Vetmed, Ludwigsburg oder Laboklin, Bad Kissingen) benennen aufgrund dieser Werte gleich den optimalen Impfzeitpunkt.

Solange die Referenzwerte noch überschritten sind, verhindern die maternalen Antikörper möglicherweise den Erfolg der Impfung. Verantwortungsbewusste Züchter versuchen deshalb, im Rahmen ihrer vom Zuchtverband vorgegebenen Möglichkeiten, die Impfung erst NACH Unterschreiten des Referenzwertes durchzuführen.

Liegen die Daten aus der Titermessung dann vor, kann der optimale Zeitpunkt für die erste Impfung der Welpen errechnet werden.

Die optimalen Impfzeitpunkte für Staupe und Parvo können variieren. Der Welpe sollte jedoch zu den jeweils errechneten Terminen erstmalig geimpft werden, keinesfalls früher. Einzelimpfstoffe, soweit verfügbar zu verwenden, ist immer eine gute Idee!

Etwa 2-3 Wochen nach dieser Erstimpfung kann erneut eine Titer-Bestimmung durchgeführt werden um den Impferfolg zu kontrollieren. Sind die Werte auch nur geringfügig höher als der zuerst ermittelte Wert, war die Impfung erfolgreich.

Im Fall von Lebendimpfstoffen (S-H-P) ist die Grundimmunisierung abgeschlossen. Es ist kein weiteres Nachimpfen nötig.

Ausschliesslich für oben beschriebenes Vorgehen halte ich Titer-Messungen für sinnvoll, da hier tatsächlich die körpereigenen Antikörper gemessen werden. Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, die Titer bei erwachsenen, bereits mehrfach geimpften Hunden zu bestimmen um den Zeitpunkt einer weiteren Impfung zu bestimmen.

Die Impfung gegen Leptospirose sollte vermieden werden, die Gründe sind an anderer Stelle ausführlich genannt.

Zwingerhustenimpfung halte ich ebenfalls für unnötig. Entscheidend für den Schutz vor Zwingerhusten ist nicht die Impfung, sondern die Art der Haltung. Wenn viele Hunde auf engem Raum unter Streß und in schlechten hygienischen Verhältnissen leben, schützt auch die Impfung nicht vor Zwingerhusten.

 

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